Marienplatz: Rikschas und Radler raus?

SOR - SaveOurRikschas!

SOR – Save Our Rikschas!

Bzgl. Presseberichte in Bild, SZ, Abendzeitung, TZ über die Neuplanung des Marienplatzes, Stadtrat München

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Marienplatz soll nun noch schöner werden! Radler, Rikscha-Taxis, Taxler, Busse raus!  „Alle Macht“ den Fußgängern!?

Sicherlich ist es sehr schwierig, alle Interessen bei der neuen Nord-Süd-Querung in Münchens Zentrum unter einen Hut zu bringen.

Was sich die Stadtplaner und der Stadtrat aber hier ausgedacht haben, ist ein kleiner Kahlschlag in Sachen „Nahmobilität“.

Sind nicht Fußgänger oft auch Radfahrer? Brauchen nicht gerade oft auch Fußgänger – ob gehbehindert oder einfach nur bequem – sehr zentrumsnah eine Möglichkeit, dem Großstadttrubel auf einfache, direkte Weise zu entkommen? Ganz individuell, ohne sich innerhalb der S-/U-Bahn-Massen zu bewegen? Hat man die „Großwetterlage“ unserer alternden Bevölkerung mit der bereits gekippten Bevölkerungspyramide berücksichtigt?

In vielen anderen Großstädten gibt es ein (fast) reibungsloses Nebeneinander zwischen allen nicht motorisierten Fortbewegungsarten, auch in vielen Fußgängerzonen.

Und gerade in der Radlhauptstadt München soll das nicht möglich sein?

Wir Rikschafahrerinnen und Rikschafahrer Münchens möchten auf einen wichtigen Aspekt hinweisen:

Im Gegensatz zu normalen Fahrrädern (Zweiräder!) können sich Rikscha-Taxis (Dreiräder!) sehr gut an den Fußgängerverkehr anpassen, weil selbst bei langsamsten Fahren unterhalb der Schrittgeschwindigkeit diese Spezialräder niemals kippen können!

Wir laden die Verkehrsplaner und Stadträte herzlich dazu ein, dieses einmal selbst auf unseren Rikscha-Mobilen (made in Munic by pedalhelden) auszuprobieren!

Dann eröffnet sich sich auch den Zweiflern ein völlig neue Perspektive und v.a. die Einsicht, dass Radl-Taxis bei defensiver Fahrweise für Fußgänger zu keiner Zeit ein Sicherheitsproblem darstellen!

Diesen Sachverhalt haben wir bereits bei vielen Gr0ßveranstaltungen mit hohen Fußgängerfrequenzen ( z.B. Expo 2000 Hannover, Bundesgartenschau 2005 Riem, BAUMA München) bewiesen.

Alle weiteren Vorteile der Fahrradrikschas in Münchens Zentrum (z.b. mobile Infobörse für Nichtortskundige, sympathisches Aushängeschild der Radlhauptstadt) möchte ich hier nicht weiter ausführen und wurde schon an anderer Stelle ausführlich erörtert.

Bleibt mir zuletzt die Hoffnung, dass die Stadtverantwortlichen unsere Argumente nochmals prüfen und in ihren weiteren Planungen für den Marienplatz berücksichtigen!

SORSAVE OUR RIKSCHAS

Sportliche Grüße

Dominic Staat

Geschäftsführer der Pedalhelden, 1. Münchner Rikscha-Taxibetrieb seit 1997

 

 

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